CD: Dialogues

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Veröffentlichung: 2015
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Highly recommended!

Akustik-Gitarre

feat.:

Doris Orsan: Violine
Johannes Tonio Kreusch: Gitarre


Tracks

Franz Schubert: Sonata “Arpeggione” D.821
01: Allegro moderato
02: Adagio
03: Allegretto

Enrique Granados: 3 Danzas Espanolas
04: Andaluza
05: Oriental
06: Villanesca

Tulio Peramo Cabrera: Piezas para violin y guitarra
07: Preludio
08: Danza a tres
09: Habanereando
10: Crepuscular
11: Canción sin palabras
12: Zapateadero

Nikolaus Brass
13: Dia loghi d’amore VII


Hörprobe: Track 01: Allegro moderato
Hörprobe: Track 04: Andaluza
Hörprobe: Track 8: Danza a tres
Hörprobe: Track 11: Cancion sin palabras

Kritiken

Akustik-Gitarre: “Highly recommended!”

Münchner Merkur: “Doris Orsans Violine ist eine Primadonna, so ausdrucksvoll singend wie einst die spanische Montserrat Caballé.”

Süddeutsche Zeitung: “Klassische Neuerer”


über: Dialogues

Mit der außergewöhnlichen Kombination von Violine und Gitarre werfen Doris Orsan und Johannes Tonio Kreusch ein neues Licht auf berühmte Meisterwerke von Franz Schubert (Sonate „Arpeggione“) und Enrique Granados („Danzas Españolas“). Der kubanische Komponist Tulio Peramo und der Münchner Komponist Nikolaus Brass werden mit jeweils einer Weltpremiere ihrer, dem Duo gewidmeten Werke vorgestellt.

Aus dem Booklet-Text:

Zur Zeit Franz Schuberts (1797–1828) war die Gitarre ein beliebtes Kammermusikinstrument. Schubert selbst soll das Gitarrespiel beherrscht haben und war dem gezupften Klang der Gitarre gewogen, was die vielen Liedbearbeitungen mit Gitarrenbegleitung zeigen, die zu seiner Lebzeit veröffentlicht wurden. Im Jahre 1823 entwickelte der Wiener Geigen- und Gitarrenbauer Johann Georg Stauffer die „Guitarre D´Amour“ als Kreuzung zwischen Gitarre und Viola Da Gamba. Das von Franz Schubert „Arpeggione“ genannte Instrument war eine Art Gitarren-Violoncello, das mit einem Bogen gestrichen wurde, aber wie eine sechssaitige Gitarre gestimmt und mit Bünden versehen war. Franz Schubert bekam durch den Gitarren- und Arpeggione-Spieler Vincenz Schuster, der auch ein Lehrwerk für die Arpeggione verfasste, die Anregung für dieses Gitarren-Cello zu komponieren. Schuster war es auch, der nur ein Jahr nach Erfindung dieses Instrumentes Schuberts Komposition uraufführte. Der liebliche Klang der Arpeggione konnte sich aber nicht lange durchsetzen. So ging es ihr wie der Gitarre, die nach anfänglicher Beliebtheit in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ins Abseits gedrängt wurde – mit dem Unterschied, dass die Gitarre später wieder an ihrer Entwicklung anknüpfen konnte. Als 1871 Schuberts Arpeggione-Sonate posthum veröffentlicht wurde, gab es das Instrument in dieser Form kaum noch. So wurde der Veröffentlichung neben einer Stimme für Violoncello alternativ auch eine Stimme für Violine beigelegt, die auch der hier zu hörenden Aufnahme zu Grunde liegt. Mit dieser Sonate hat Franz Schubert die Arpeggione vor dem Vergessen bewahrt und dazu beigetragen, dass man sich heute wieder mit diesem Instrument beschäftigt.

www.galileomusic.de/artikel/21827/Doris_Orsan__Johannes_Tonio_Kreusch_Dialogues__Schubert_Granados_Peramo_Brass/de

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